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Gemeinde Dahlenberg

Willkommen in Dahlenberg

Im Tal des Grenzbaches direkt am Heidekammweg liegt der Ort Dahlenberg mit 222 (Stand 01.09.2017) Einwohnern. Er wurde nach der Dahle, einer kultivierten Ackerpflanze der Flammen benannt. Diese Flammensiedlung ist deutschen Ursprungs. 1250- 1280 erfolgte die Gründung des Ortes. Er setzte sich zusammen aus einem Amtssitz und einem größeren Gut "Haus Leipnitz".

Die im 14. Jh. erbaute Dorfkirche, mitten im Ort an einem Hang gelegen, spiegelt sich bei klarem Wetter im Dorfteich. Am Ortsrand befindet sich das Gut "Haus Leipnitz". Hier im Haus des Verwalters wurde auch 1849 der Generalfeldmarschall von Mackensen geboren. An seinem Geburtshaus befindet sich eine kupferne Gedenktafel. Der Mackensengedenkverein hat im Wetscherloh, einem Waldstück unweit von Dahlenberg, einen Gedenkstein hergerichtet. Sehenswert ist die Dorfmühle Dahlenberg, eine ehemalige Wassermühle am Dorfteich Dahlenberg. Hier kann auf Anfragen die Mühlenstube, ein Heimatmuseum und eine kleine Galerie besichtigt werden.

Das Anglerheim am Dorfteich hat jeden Samstag für Gäste geöffnet. Hier erhält man auch Angelscheine für den Stausee und den Dorfteich.

Auf Anfragen wird das Mühlencafe' der Dorfmühle geöffnet.

Ein Anziehungspunkt für viele Urlauber und Badefreunde ist das Naturbad, der Stausee Dahlenberg. Ein Naturlehrpfad führt um den Stausee und den Dorfteich. An ihm sind nicht nur die heimische Tier- und Pflanzenwelt erläutert, sondern auch Werke des in der Pleckmühle Dahlenberg inzwischen verstorbenen Künstlers Bruno Kubas zu sehen. Der 3,50 m hohe Nachbarbierbrunnen von ihm am Dorfteich, ist ein Wahrzeichen für den Brauch "Nachbarbier geben". Auch der Hirtenborn, ein lebensgroßer Hirte mit 13 Schafen aus Keramik, ist auf einer Grünanlage vor dem Stausee zu sehen. Zahlreiche Wanderwege mit Schutzhütten und Naturbänken laden in der Umgebung von Dahlenberg zum Verweilen ein.

 
Dorfmühle mit Heimatstube und Galerie   Nachbarbierbrunnen
     
 
Hirtenborn   Blick über den Dorfteich

Chronik

1250- 1280 erfolgte die Gründung des Ortes.
14 Jh. erhielt der Ort die Braugerechtigkeit und das Recht ein Braugasthaus zu bauen.
14 Jh. wurde die Kirche erbaut.
1529 waren 16 Bauernhöfe und 2 Gärtnereien in Dahlenberg vorhanden.
1637 wurde Dahlenberg durch die Schweden unter Führung des Generals Banner arg zerstört.
1675 berichten Aufzeichnungen wieder über das blühende Leben im Dorf.
1714 hatte der Ort 240 Einwohner, zum Kirchendorf gehörte die Hachemühle, ein Weinberghaus, eine Pechhütte und der kleine Ort Meltitz.
1728 gründete sich das Vitriolwerk im Neusegental das anteilmäßig zum Rittergut Trossin und Dahlenberg gehörte.
1849 wurde hier General Feldmarschall August von Mackensen im Haus Leipnitz geboren.
1945 wurde das Gut enteignet und zum Volkseigenen Gut umgewandelt. Hier befand sich die Lehrausbildungsstätte für Berufe der Landwirtschaft.
1976 legte man den Stausee an. Es entstanden zahlreiche Bungalows in Hachemühle.