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Gemeinde Falkenberg

Willkommen in Falkenberg

Das kleine Heidedorf Falkenberg mit seinen 326 Einwohnern wurde 1314 erstmalig erwähnt. Zum Ort gehören die Ortsteile Gniebitz und Hachemühle.

Die breite Kastanienallee prägt das gesamte Ortsbild. Die Bäckerei mit Backwarenshop und Café, in Richtung Kossa, hat außer montags täglich bis 19.00 Uhr geöffnet.
Sportfreunde können auf Anmeldung einen Tennisplatz nutzen.

Die Kirche mit ihrem Fachwerkturm stammt aus dem 13. Jh. und ist die Älteste der umliegenden Gemeinden.
Fährt man in Richtung Dahlenberg, kommt man an einem privaten Dammwildgehege vorbei. Rechter Hand erstreckt sich der Fuchsberg, ein Trockenbiotop. Zu Himmelfahrt findet jedes Jahr hier ein Gottesdienst statt.
Im Falkenberger Forst liegt aus geraumer Vorzeit das wenig bekannte "Paker Schloss", ein von Nassstauden und Erlenbrüchen umgebener Aufschüttungshügel mit Wall- und Wassergraben. Unweit davon findet man den Gedenkstein des hochverdienten Forstmitarbeiters August Theodor Otto von Steuben, der hier wohl seinen Lieblingsort hatte.

Bis vor kurzen war in Falkenberg der Sitz eines Sächsischen Forstamtes. Ein schmuckes Forsthaus erinnert noch daran.

Lobenswert ist auch ein Besuch des Waldhotels "Zur Hachemühle", idyllisch am Einlauf des Stausees gelegen. Im Biergarten kann man seinen Durst stillen und das ständige Rauschen des Wasserfalls mit Wasserrad vernehmen.

 
Forstamt   Kirche
     

Chronik

um 1200 entstand die germanische Siedlung “aus rauher Wurzel” (Waldgebiet wurde gerodet), es war ein Bauernhof ohne Rittersitz und unterstand dem Amte Torgau
um 1300 Bau eines Glockenturmes mit Kapelle – heutige Kirche
1529 bestand Falkenberg aus 22 Hufen und 2 Gärtner (1 Hufen = Anteil des Siedlers an der Dorfflur, etwa 20 - 40 Morgen, 1 Morgen = 2500 m2
1589 hatte Falkenberg einen Thingstuhl (Landgericht) erwähnt im grünen Erbbuch Torgau von 1510
1608 durfte jeder Hüfner nur 10 Schafe halten, der Pfarrer aber 500 und noch dazu den Bierausschank betreiben
1651 hatte Falkenberg 7 Hüfner und einen Gärtner
1800 bestand der Ort aus 117 Häusern
1830 Bau eines Forstdienstgehöftes als Oberförsterei später Sächsisches Forstamt. Die Oberförsterei war selbständiger Gutsbezirk und ihr oblagen die Waldnutzung und die Jagd.
1885 Die Kirche erhält eine Kirchturmuhr. Diese ist heute noch funktionstüchtig
1930/31  Bau eines Schulhauses – später Gemeindeamt
1946 wurde Zwangsbewirtschaftung zur Ernährung der Bevölkerung angeordnet
1955 hatte Falkenberg 623 Einwohner
1958 Gründung der 1. Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft
1976 hatte Falkenberg 447 Einwohner
1979 Errichtung eines Holzhofes in der ehemaligen Pechhütte
1989 fand eine große 675 Jahrfeier statt
1994 Gemeindegebietsreform - Falkenberg gehört zur Gemeinde Trossin

zu Falkenberg gehören:

Gniebitz
1223 wird der Ort Gniebitz erwähnt

Hachemühle
• 1645 als Wassermühle erbaut für Korn und Holz
• Genannt nach dem Geschlecht der Hache, die über 100 Jahre die Mühle bewirtschafteten